Slackline Aufbau

Hier erklären wir Ihnen den Aufbau einer Slackline
Aller Anfang ist bekanntlich schwer und so stellt sich die Frage „Wie baue ich eigentlich eine Slackline richtig auf und auf was muss ich besonders achten um eventuelle Fehler zu vermeiden“.

Slacklinen ist ein schöner Sport, dessen Gefahren aber nicht unterschätzt werden sollten!

Aufbau einer Gibbon Slackline
Hier finden Sie eine detailierte Anleitung zum Aufbau einer Gibbon Slackline. Verschaffen Sie sich einen Überblick wie Sie am schnellsten eine Slackline der Marke Gibbon Slacklines aufbauen und mit dem slacken beginnen können.

Aufbau einer Slackstar Slackline
Hier finden Sie eine detailierte Anleitung zum Aufbau einer Slackstar Slackline. Verschaffen Sie sich einen Überblick wie Sie am schnellsten eine Slackline der Marke Slackstar aufbauen und mit dem slacken beginnen können.

 

Aufbau einer Gibbon Slackline

Aufbau der Leine
Die Gibbon Slackline ist speziell für einen einfachen Aufbau entwickelt worden. Die Slackline besteht lediglich aus zwei Komponenten

  • Das Band: Ein 50 mm breites Gibbon Flexband mit geschützter Befestigungsschlaufe
  • Die Ratsche: Fixiert an einem 2 m langem und 50 mm breiten Gibbon Flexband mit geschützter Befestigungsschlaufe

Verwenden Sie ausschließlich die Teile des Gibbon Slackline Sets! Nur dann kann das Produkt – bei Beachtung der obigen Gefahrenhinweise – sicher benutzt werden.

Slacklinen ist ein schöner Sport, dessen Gefahren aber nicht unterschätzt werden sollten!

 

Verankerung
Um Beschädigungen des Materials zu vermeiden, darf das Gibbon Slackline nur um Bäume gespannt werden, welche einen Mindestumfang von 1m (etwa 30 cm Durchmesser) und einen maximalen Umfang von 1,8 m haben. Stellen Sie sicher, dass die Bäume den Belastungen von bis zu 10 kN (1t) standhalten können. Bei Bäumen mit weicher Rinde hilft ein kleines Stück Teppich, Gummimatten oder ein speziellen Baumschutz, um die Rinde zu des Baumes zu schonen. Das gleiche gilt für ein Stein, Beton oder eckige Pfosten wo die Slackline durch einen entsprechenden Kantenschutz geschont wird.

Verankerung des Bandes
Suchen SIe sich eine geeignete Stelle und wickeln Sie das Band unverdreht in einer maximalen Höhe von 50 cm (oder handbreit unter Schritthöhe) um den Stamm. Fädeln Sie das Band durch die geschützte Befestigungsschlaufe und bilden Sie so eine Schlinge. Um sicherzustellen, dass das Band sich in die Horizontale dreht, falten Sie einfach das Band durch die Schlinge.

Verankerung der Ratsche
Wie beim Band suchen Sie sich eine geeignete Stelle und wickeln das Band der Ratsche unverdreht in einer maximalen Höhe von 50 cm (oder handbreit unter Schritthöhe) um den Stamm. Fädeln Sie die Ratsche durch die geschützte Befestigungsschlaufe und bilden Sie so eine Schlinge. Um sicherzustellen, das das Band sich in die Horizontale dreht, falten Sie einfach das Band durch die Schlinge. Zur einfacheren und sicheren Anwendung empfehlen wir die, Ratsche auf den Kopf zu stellen.

Verbinden von Band und Ratsche
Entsichern Sie die Ratsche (den kleinen Hebel im Zughebel ziehen) und öffnen Sie den Hebel. Fädeln Sie das Band durch den Spalt in der Achse und führen Sie das Band weiter zwischen Ratschenband und Hebel. Bringen Sie das Band in Spannung und halten Sie es zusammen mit dem Ratschenband fest. So haben Sie eine Hand frei um den Hebel zu bedienen. Betätigen Sie die Ratsche und bringen Sie das Band in Spannung. Das Band darf nicht mehr als Zeieinhalb Umdrehungen und der Hebel nicht mit mehr als 400N (40kg) angezogen werden. Sobald das Seil gespannt ist überprüfen Sie, dass der Bolzen sauber in der Verzahnung sitzt und legen Sie wieder den Hebel an. Spannen Sie nach Bedarf das Band auf Ihre persönlich gewünschte Härte nach.

Abbau
Ziehen Sie die Sperrklinke zum Entriegeln des Hebels und öffnen Sie diesen soweit bis durch Krafteinwirkung auf den Hebel der Sperrbolzen sich aus der Verzahnung löst und somit das Band freigegeben wird.

Abnutzungen
Schonen Sie das Band vor überflüssigem Abrieb an scharfen Kanten oder rauen Stellen. Bei zu großer Abnutzung sollte das Band nicht weiter verwendet werden.

Wer es ausprobiert hat, weiß es bereits: Slacklining ist Lebensgefühl pur!

Dieser Sport lässt keinen kalt!

Aufbau einer Slackstar Slackline

Verankerung
Die Slackline wird zwischen zwei gleich hohen festen Punkten gespannt. Im Freien eignen sich dafür besonders Bäume ab einem Durchmesser von ca. 30 cm (Bild 1). Zum Schutz des Fixpunkts sollten Sie unbedingt eine Zwischenlage anbringen, z. B. ein alter Teppichboden, eine Isomatte oder einen Schutzschlauch aus PVC.

Fixpunkt
Als erstes legen Sie den Schutz um den ersten Fixpunkt. Danach Rundschlinge oder Ähnliches um den Baum legen, sodass die beiden Schlaufenenden etwa gleich lang sind. Nun benötigen Sie ein Spannelement z. B. eine Ratsche. Dieses wird mit Hilfe von Karabinern oder Schäkel mit den beiden Schlaufenenden verbunden. Der Schraubbolzen des Schäkels muss komplett zugeschraubt werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Gurtband der Ratsche auf dem Schraubbolzen des Schäkels liegt. Das Gurtband nicht auf den Rundkorpus des Schäkels legen, weil sich die Kraft sonst schlecht auf das Gurtband überträgt und sich durch die erhabene Prägung am Schäkel ein Verschleiß und eventuell ein Abriss des Gurtes ergeben kann (Bild 2). Beim 2. Fixpunkt genauso verfahren.

Das Spannen der Line mit Ratsche
Legen Sie die Line zwischen den Fixpunkten auf den Boden. Fädeln Sie sie durch die Schlitzwelle der Ratsche und ziehen so stramm als möglich an. Beginnen Sie erst dann, die Line mit Ratschbewegungen zu spannen. Es kann so weit gespannt werden, wie die Wickelaufnahme der Ratsche es mit Handkraft ermöglicht (Bild 3). Eine Kraftverstärkung z. B. durch Hebelverlängerungen ist nicht gestattet. Haben Sie die maximale Spannung erreicht, schließen Sie die Ratsche, indem Sie sie ganz zusammenklappen. Naturgemäß, weil das Gurtband sich leicht dehnt, kann die Line mehrmals nachgespannt werden. Kürzere Lines haben weniger Dehnung als Lange. Beim Erstgebrauch ist eine größere Dehnung möglich. Je stärker das Band gespannt ist, desto leichter geht man darauf. Bei lockerer Spannung ist das Balancieren schwieriger wegen größerer Schwingungen.

Maximale Höhe der Leine
Die gespannte Line darf nicht höher als 90 cm über dem Boden liegen (Bild 4). Bei höheren Lines muss ein Fallschutz bzw. eine Absturzsicherung vorhanden sein, die nicht mitgeliefert wird. Außerdem raten wir dringend davon ab, die Line höher als 90 cm zu spannen, da hier tödliche Verletzungsgefahr besteht. Außerdem muss bei einer Highline (über 90 cm gespannt) ein zweites, völlig unabhängiges und ungespanntes Sicherungssystem aufgebaut werden, das große Erfahrung in Seil- und Sicherungstechnik voraussetzt. Ideale Höhe der gespannten Line ist Kniehöhe. Hier ist eine gute Auf- und Absteigemöglichkeit gewährleistet und es bestehen nur geringe Verletzungsgefahren. Höher gespannte Lines können unsanft zwischen die Beine schnalzen.

Entspannen der Line
Ziehen Sie den Funktionsschieber der Ratsche und klappen Sie den Ratschenhebel vorsichtig bis ca. 180 Grad auf, bis die Verriegelung aufspringt. Beim Lösen der Verriegelung, kann ein heftiger Schlag entstehen, der sich schmerzhaft auf die Finger übertragen kann. Jetzt können Sie das Gurtband aus der Welle ziehen. Bitte beachten Sie, dass alle Verschleißteile regelmäßig überprüft und gewartet werden sollen. Mangelhafte Wartung oder Gebrauch von nicht originalen Ersatzteilen
verringert die Eigenschaften und Lebenserwartung.

Reinigung und Lagerung
Reinigen Sie die Slacklineteile bei Bedarf mit lauwarmen Wasser. Keine Chemikalien verwenden. Lagern Sie die Teile trocken und in gut belüfteten Räumen.

Prüfen Sie vor jeder Benutzung folgende Punkte

  • Sind die Fixpunkte stark genug verankert?
  • Stören keine scharfen Kanten, die die Slackline oder Sie selbst verletzen könnten?
  • Sind die Schäkel fest zugedreht?
  • Liegen die Gurtbänder auf den Schraubbolzen der Schäkel auf?
  • Sind keine spitzen oder harten Gegenstände (Steine, Scherben etc.) unterhalb der Line?
  • Ist die Line nicht höher als 90 cm über dem Boden gespannt?
  • Ist die Line nicht verdreht?

Garantie
Wir übernehmen für dieses Gerät eine Garantie von 2 Jahren ab Kaufdatum. Innerhalb dieser Garantiezeit beseitigen wir nach unserer Wahl durch Reparatur oder Austausch des Geräts unentgeltlich alle Mängel, die auf Material- oder Herstellungsfehlern beruhen.

Von der Garantie ausgenommen sind
Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch, normalen Verschleiß und Verbrauch, sowie Mängel, die den Wert oder Gebrauchstauglichkeit nur unerheblich beeinflussen. Bei Verwendung anderer Ersatzteile als die Originalen erlischt die Garantie. Ein Garantieanspruch kann nur mit der Rechnung geltend gemacht werden.

Haftung
Die Slackline darf nur für den hier beschriebenen Zweck und in der angegebenen Vorgehensweise verwendet werden. Der Zweck und die Funktion der Slackline ist das Balancieren auf einem Gurtband. Für jegliche andere und unsachgemäße Verwendung des Produkts ist die Haftung des Herstellers und Verkäufers ausgeschlossen. Als Hersteller und Verkäufer wird keine Haftung für Körper-, Folge- oder Nebenschäden, die sich aus der Verwendung dieses Produkts ergeben, übernommen.

Verwenden Sie ausschließlich die Teile unseres Slackline-Sortiments! Nur hierfür garantieren wir die nötige Sicherheit!

Sicherheitshinweise – bitte beachten!
Die Slackline ist ein gefährliches Gerät und muss mit größter Sorgfalt verwendet werden. Auf die Line kann durch das Spannen eine Kraft von bis zu 1000 kg aufgebracht werden. Unter dieser Spannung kann das Band zu extremen Verletzungen führen! Bitte beachten Sie außerdem:

Die Slackline

  • darf nur mit Handkraft gespannt werden. Verlängerungen oder andere Hilfsmittel zum Spannen sind nicht erlaubt
  • darf nur von 1 Person gleichzeitig benutzt werden
  • darf nur auf festem Untergrund befestigt werden
  • darf nicht über Gewässer aufgebaut werden
  • darf niemals zwischen Autos oder andere Hilfsmittel gespannt werden, weil die Vorspannung unkontrolliert hoch werden kann
  • darf von Kindern nur unter Aufsicht benutzt werden
  • muss für Kinder unzugänglich angebracht werden

Produktentsorgung
Grundsätzlich haben die Teile der Slackline kein Verfallsdatum! Die Gurtbändern dürfen nicht mehr verwendet werden bei Rissen, bei Schnitten von mehr als 10 % der Garne oder bei Einkerbungen / Brüche in lasttragenden Fasern und Nähten.

Die Eisenteile dürfen nicht mehr verwendet werden bei Verformungen, bei Rissen oder bei starken Anzeichen von Verschleiß und Korrosion. Die Entsorgung der Gurtbänder erfolgen über den Restmüll, die Eisenteile als Altmetall.

Technische Spezifikation der Slackline Ratsche

  • zulässige Zugkraft 1500 daN
  • Bruchkraft 3000 daN
  • bei 50 daN (kg) Handkraft (SHF) mindestens 300 daN (kg) Vorspannkraft (STF)
  • aus hochfestem Stahl
  • rostfrei durch Gelbchromatisierung
  • Zahnrad mit 11 stabilen Zähnen mit tiefem Hakengrund (siehe Bild 1)
  • verstärkte Sperrschieber für mehr Sicherheit
  • Doppelsicherung (siehe Bild 2 und 3) durch Sperrklinke zur Arretierung des Ratschenhebels
  • für maximale Bandbreite 35 mm
  • Gesamtlänge ca. 1700 mm
  • lichte Weite Handhebel 78 mm
  • qualitätsgeprüft

Anwendung
Ratschenhebel öffnen, die Line in die Schlitzwelle einfädeln und durchziehen, bis die Line stramm angezogen ist. Die Ratsche wird durch Auf- und Abwärtsbewegung gespannt. So lange spannen, bis die maximale Spannung erreicht ist (mindestens 1,5 Wicklungen, höchstens 3 Wicklungen). Achtung: Die Ratsche kann nicht mehr als 3 Wicklungen aufnehmen, ein Überspannen beschädigt die Ratsche und führt auch dazu, dass die Line zwischen die Zähne der Ratsche gerät und das Band beschädigt wird. Durch das Gehen auf der “Line” dehnt sich diese. Wenn die max. 3 Wicklungen erreicht sind, empfehlen wir, die Ratsche zu öffnen, das Band wieder neu durchzuziehen und erneut zu spannen.